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veröffentlicht am 30.04.2019

„Sportvereine sind ein unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft“

Sportlerehrung des Rheingau-Taunus-Kreis 2019

„Sportvereine sind ein unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft“


Landrat Frank Kilian und Sportkreis-Vorsitzender Manfred Schmidt zeichneten die erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler sowie das langjährige Engagement von ehrenamtlich Tätigen aus. Foto: Dr. Christoph Zehler

Sie repräsentieren den Rheingau-Taunus-Kreis durch ihren Sport weit über die hiesigen Grenzen hinaus, sie treten als „kostenloser Werbeträger“ bei nationalen und internationalen Wettbewerben auf und errangen viele Meistertitel - bei der Sportlerehrung 2019 am Samstag in der Aula der Nikolaus-August-Otto-Schule erwiesen Landrat Frank Kilian, Sportdezernent Hans Rodius und der Vorsitzende des Sportkreises Manfred Schmidt 186 Sportlerinnen und Sportlern sowie Funktionären ihre Referenz für die erbrachten Leistungen im Jahr 2018. Unter den Geehrten befanden sich Weltmeister, Teilnehmer bei Europa- und Deutschen Titelkämpfen.
 
Christina Schiller seitens des Kreises  und Helmut Heisen vom Sportkreis sorgten für die Moderation.

Für weltmeisterlichen Glanz in der Aula der Nikolaus-August-Otto-Schule sorgten u.a.  die anwesenden Rhönradturner des SV 1895 Neuhof und TSV Bleidenstad, die bei der Rhönrad-WM in der Schweiz insgesamt sechs Titel erworben hatten. WM-Gold in der Mannschaft brachte auch Hans-Michael Würdinger vom Schützenverein „Falke“ Dasbach in der Kategorie „Vorderlader Botet“ mit in den Kreis. Sehr erfolgreich verlief das WM-Turnier in Nordhorn für Kickboxerin Joanna Vater vom KSV „Taunusfighter“ Idstein. Auch sie gewann die Gold-Medaille. Edel-Metall gab es auch für Christina Faber vom TV 1873 Wehen.

Welche Bandbreite es beim Sport gibt, unterstrich auch diese Ehrung wieder einmal. Dass Sport jung und gesund hält, beweist Ursula Fröhlich vom Rheingauer Schwimmclub. 1935 geboren, gewann sie 2018 die Deutschen Meisterschaft in der Disziplin 400 Meter Freistil. Einen Hessenmeister im Bergzeitfahren des Straßenradsportes brachte der TV Strinz-Margarethä mit Michael Hahn hervor. Und der neunjährige Fynn Bernhardt vom KSV „Taunusfighter“ Idstein hat sich mit seinem 2. Platz bei den Deutschen Meisterschaften in der Kategorie „Leichtkontakt Kickboxen“ schon in die Siegerliste eines bedeutenden Turniers eingetragen. „Diese Beispiele zeigen das verbindende Element des Sportes“, betont der Sportkreis-Vorsitzende Schmidt. Doch ohne das Engagement der vielen Ehrenamtlichen in den Vereinen ist der Sport nicht denkbar. Schmidt: „Wir brauchen die Mitglieder in den Vorständen, die Betreuer und Übungsleiter - ohne sie kann kein Verein existieren.“ Auch ein langjähriges Vorstandsmitglied des Sportkreises Rheingau-Taunus wurde an diesem Abend geehrt. Michael Hoyer erhielt die Sport-Ehrennadel des Kreises. Eine Anerkennung für sein hervorragendes ehrenamtliches Engagement für den Sport im Rheingau-Taunus-Kreis. 

In ihren Ansprachen wiesen Landrat Frank Kilian und Sportkreis-Chef Manfred Schmidt auf die Bedeutung des Sportes für die Gesellschaft. „Weil wir die großen Leistungen der Sportlerinnen und Sportlern wie den unzähligen ehrenamtlichen Tätigen anerkennen, unterstützen wir die Vereine mit Fördermitteln; etwa beim Sportstättenbau“, so der Landrat. Schmidt: „Mit der Sportlerehrungen erweisen wir Ihnen unseren Respekt und unsere Anerkennung.
Das musikalische Rahmenprogramm der Sportlerehrung 2019 des Rheingau-Taunus-Kreises übernahmen die „Schoolband“ aus Bad Schwalbach und eine Jazzband. Die Showtänze der Gruppe „DeLaries“ aus Hettenhain sind mittlerweile über die Region hinaus bekannt. Ein Trio junger Männer zeigte zudem Artistik, „Parkours“ nennt sich der Stil, im Salto geht es über Turnkästen.  Text: Dr. Christoph Zehler und Michael Hoyer



Auch junge Sportler der Taunusfighter Idstein wurden vom Sportkreisvorsitzenden Manfred Schmidt (re.) geehrt. Neben Ihm der 1. Vorsitzende und Cheftrainer des Vereins Liam Conway der ebenfalls für seine sportlichen Erfolge eine Auszeichnung erhielt. Foto: Michael Hoyer


Den „Dance of Thrones“ präsentierte die Gruppe „DeLaries“ aus Hettenhain. Foto: Dr. Christoph Zehler

 
 
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