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veröffentlicht am 24.04.2014

Auf das neue Sportabzeichenjahr eingeschworen

Ziel ist es, die Zahl der Erwerber wieder zu steigern.


Sportkreisvorsitzende Manfred Schmidt  (Am Rednerpult) rief dazu auf, sich von den rückläufigen Zahlen nicht entmutigen zu lassen. Im Bild vorne links Sportabzeichenobmann Walter Fischer, dritter von vorne rechts Sportabzeichenobmann Jürgen Kröckel. Foto: MRM

Bad Schwalbach – (MRM) Auf der obligatorischen Frühjahrstagung des Sportkreises Rheingau-Taunus wurden die Sportabzeichenprüferinnen und -prüfer im Kreis auf den diesjährigen Wettbewerb eingeschworen und über die Neuerungen informiert. Ziel ist es, die Zahl der Erwerber wieder zu steigern.
Der Sportkreisvorsitzende Manfred Schmidt unterstrich in seiner kurzen Begrüßung, dass „das Sportabzeichen der Orden des Breitensports“ sei und dies auch bleiben müsse. Die „Runderneuerung“ des Sportabzeichens im vergangenen Jahr habe nicht überall Freude hervorgerufen. Vielleicht hätte man bei den Änderungen den einen oder anderen „Praktiker“ mehr einbinden sollen, merkte Schmidt an. Es sei bedauerlich, dass besonders in den Schulen starke Rückgänge verzeichnet werden mussten. „Dem müssen wir entgegenwirken“, machte der Sportkreisvorsitzende deutlich. „Wir müssen zudem vermitteln, dass neben dem goldenen Abzeichen auch die Silber- und Bronzeabzeichen eine große Auszeichnung sind.“
Die beiden Sportabzeichen-Obleute des Sportkreises, Walter Fischer und Jürgen Kröckel, standen den Prüfern für den Meinungsaustausch und die Information über die geänderten Bedingungen zur Verfügung. Fischer berichtete über die Ergebnisse bzw. die Anzahl der im vergangenen Jahr erworbenen Sportabzeichen. Das Jahr 2013 sei ein besonderes Jahr in der deutschen Sportabzeichengeschichte gewesen, denn das Sportabzeichen habe seinen 100.Geburtstag feiern können. Vor einhundert Jahren habe niemand damit rechnen können, dass es sich zu dem Spitzenprodukt des deutschen Breitensports entwickeln würde. „Das mit viel Euphorie erwartete Jubiläumsjahr hat jedoch zu einem enttäuschenden Ergebnis geführt“, unterstrich Fischer. Nach seinen Aussagen ist der Rückgang der Sportabzeichen-Erwerber jedoch nicht auf mangelndes Engagement der ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfer zurückzuführen. Vielmehr sei die Ursache hierfür in anderen Bereichen zu suchen. „Es ist nicht zu übersehen, dass die rückläufigen Zahlen unter anderem auch auf die geänderten Leistungsbedingungen im vergangenen Jahr zurückzuführen sind“, konstatierte Fischer. Außerdem sei ein recht gravierender Einbruch im Bereich der Schulsportabzeichen feststellbar. Dieser sei unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Bedingungen bei den von Schulen durchzuführenden Bundesjugendspielen mit den Leistungsanforderungen für das Schülersportabzeichen nicht mehr kompatibel seien. Abschließend konnte Fischer berichten, dass seitens des DOSB und der Landessportbünde bereits reagiert habe und einige  der Leistungsbedingungen ab dem Jahr 2014 wieder korrigiert worden seien. 
In seinem Schlusswort dankte der Sportkreisvorsitzende Manfred Schmidt den ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfer für ihr Engagement und appellierte an sie sich von dem Jahresergebnis 2013 nicht entmutigen zu lassen.
 
 
 
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