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veröffentlicht am 30.12.2015

Stiftung Sporthilfe Hessen überreicht Stipendien an hessische Top-Athleten

Pressemitteilung Stiftung Sporthilfe Hessen

Ressemitteilung Stiftung Sporthilfe Hessen


Ausgezeichnete Top-Athleten: Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Heinz Zielinski, Henri Junghänel, Jan-Philip Glania, Jan-Felix Knobel, Fabian Hambüchen, Georg Fleischhauer und LSBH Vizepräsident Lutz Arndt (von links). Foto: Mike Wenski

Wetzlar: Die Stiftung Sporthilfe Hessen unterstützt zehn hessische Spitzenathleten  in der Vorbereitung auf die im kommenden Jahr stattfindenden Olympischen Spiele mit einem Sporthilfe-Stipendium. Im Rahmen eines Pressegesprächs im Turn-Leistungszentrum Wetzlar erhielten u.a. Fabian Hambüchen und Jan-Philip Glania die symbolische Urkunde für ihr Stipendium, das mit einer finanziellen Förderung bis zu den Olympischen Spielen verknüpft ist. 
In den kommenden Monaten bereiten sich die hessischen Olympiahoffnungen gezielt auf das Sportgroßereignis vor. Trainingslager und Wettkämpfe stehen im Alltag der Athleten im Vordergrund. Umso wichtiger ist in dieser Phase eine zusätzliche Unterstützung für die geförderten Athleten. „Die zehn Stipendiaten der Stiftung absolvieren neben dem Hochleistungstraining eine universitäre Ausbildung und haben aufgrund des fehlenden Einkommens und der intensiven Vorbereitung auf die Olympischen Spielen einen sehr hohen Unterstützungsbedarf in den kommenden Monaten“, so der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Heinz Zielinski. In der Tat sind Spitzensportler aus den Randsportarten finanziell nicht auf Rosen gebettet, wie sich im Verlauf des Pressegesprächs herausstellte. Häufig mehr als wöchentlich 30 Trainingsstunden, dazu Reiseaufwand zu Wettkämpfen und Trainingslagern und viele regenerative Maßnahmen nach den Trainingseinheiten lassen kaum Spielraum für einen Job neben Studium und Sport.  “Ohne die großzügige Unterstützung durch die Stiftung Sporthilfe Hessen wäre eine zielgerichtete Vorbereitung auf Rio nur schwer möglich“, darin waren sich Hambüchen und die ausgezeichneten Stipendiaten einig.  
Die Stipendien der Stiftung Sporthilfe Hessen werden an Athletinnen und Athleten vergeben, die sportlich in herausragender Weise eine Chance haben, sich bei internationalen Top-Ereignissen in den Medaillenrängen zu platzieren. Die geförderten Athleten/Athletinnen sollen in die Lage versetzt werden, die Rahmenbedingungen der Doppelbelastung von Ausbildung und Sport entscheidend zu verbessern und damit die Umsetzung der sportlichen Zielsetzung des Athleten unterstützen. Über die Gewährung dieser Unterstützung entscheidet der Vorstand der Stiftung Sporthilfe Hessen auf Empfehlung eines Gutachterausschusses. Institutionen und Unternehmen unterstützen das Stipendienprogramm der Stiftung Sporthilfe Hessen und treten jeweils als Partner einer oder mehrerer Stipendiaten auf. Bei den aktuellen Stipendien sind dies der Lions Club Mainz Kinzig Interkontinental und der Sparkassen Giroverband Hessen-Thüringen.
Die Stiftung Sporthilfe Hessen fördert den hessischen Nachwuchs- und Spitzensport. Seit ihrer Gründung im Jahr 2001 wurden mehr als 5 Millionen Euro ausgeschüttet. Die Förderung durch die Stiftung steht dabei ganz im Zeichen der allgemeinen Identitätsstiftung: der Sport schafft gemeinsame Identität, er verbindet junge und alte Menschen, Behinderte und Nichtbehinderte, Migranten und Einheimische.
22.12.2015 Pressemitteilung als PDF

 
 
 
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