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veröffentlicht am 01.12.2017

Landesehrenbrief für Helmut Heisen

Auszeichnung für jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement

Landesehrenbrief für Helmut Heisen


Landrat Frank Kilian (l.) zeichnete Helmut Heisen mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen aus. Dazu gratulierten auch der Sportkreisvorsitzende Manfred Schmidt (2.v.r.) und Hohensteins Bürgermeister Daniel Bauer (r.).  Foto: MRM
 

Rheingau-Taunus-Kreis – (MRM) Für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement im Vorstand des Sportkreises Rheingau-Taunus und seine damit verbundenen Verdienste um den Sport wurde der stellvertretende Vorsitzende des Sportkreises Rheingau-Taunus Helmut Heisen von Landrat Frank Kilian im Hohensteiner Rathaus im Rahmen einer Feierstunde mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet.
Hohensteins Bürgermeister Daniel Bauer zeigte sich erfreut, dass es in seiner Gemeinde einen derart ehrenamtlich engagierten Mitbürger gebe. Sein besonderer Gruß galt der Familie Heisens sowie Landrat Frank Kilian, Manfred Schmidt (Vors. des Sportkreises Rheingau-Taunus), Frank Becker (Ortsvorsteher von Holzhausen) sowie zahlreichen Weggefährten Heisens.
Kilian betonte in seiner Laudatio, dass es ihm eine Ehre sei, Helmut Heisen für sein großartiges ehrenamtliches Engagement über drei Jahrzehnte auszuzeichnen. Der vom damaligen hessischen Ministerpräsidenten Albert Oswald ins Leben gerufene Landesehrenbrief sei die offizielle Anerkennung für ehrenamtliches Engagement. Seit 1987 habe sich Heisen zunächst als Sportabzeichenobmann (1987 bis 1993), dann als Vorstandsmitglied (Aufgabenbereiche „Schule und Verein“ und „Integration“) und seit 2013 als stv. Vorsitzender im Sportkreis engagiert. Er arbeite eng mit dem Sportkreisvorsitzenden Manfred Schmidt zusammen. „Dieses Dream-Team steht in unserem Kreis für den Sport, ist Sprachrohr des Landessportbundes und ist vor allem schier unzertrennlich“, fügte der Landrat wörtlich hinzu. Kilian erinnerte daran, dass der Sportkreis mit Schmidt und Heisen an der Spitze vor zwei Jahren angesichts der zahlreichen Flüchtlinge sofort die Initiative ergriffen habe. Mittlerweile gebe es deshalb im Kreis zahlreiche Sport-Coaches. Als Moderator bei vielen Veranstaltungen habe Heisen Kompetenz bewiesen und ggf. mit Hartnäckigkeit nachgefasst. Kilian schloss mit einem Dank an die Familie und der Hoffnung, dass man noch viele Jahre gut zusammenarbeiten könne.
„Es ist schön, Dich an meiner Seite zu haben“, betonte der Sportkreisvorsitzende Manfred Schmidt. Als Marathonläufer verfüge Heisen über die notwendige Ausdauer und könne aufgrund seiner ausgeglichenen Art Menschen miteinander verbinden. „Diese hohe Auszeichnung trifft den Richtigen“, machte Schmidt deutlich und dankte seinem langjährigen Weggefährten mit einem Präsent. Schmidt vergaß aber auch Heisens Frau Christa nicht, die ihren Mann aufgrund seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten häufig entbehren musste. Als Dankeschön überreichte er einen Blumenstrauß.
Weitere Gratulanten waren Holzhausens Ortsvorsteher Frank Becker („Du hast den Ehrenbrief verdient und bist ein Vorbild für viele.“) und der Vorsitzende des TGSV Holzhausen Wolfgang Bingel, der daran erinnerte, dass sich Heisen in vielfältiger Form für den TGSV als aktiver Sportler und im Ehrenamt eingebracht habe.
Heisen dankte zunächst seiner Frau und seinen beiden Töchtern, die ihn häufig aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit, seiner Ehrenämter und seiner Trainingseinheiten als aktiver Sportler entbehren mussten, für ihr Verständnis. In seinen Dank schloss er die Initiatoren für diese Ehrung, seine Weggefährten und die Verantwortlichen des TGSV Holzhausen ein. „Ich bin überzeugt, dass es wichtig ist, etwas für die Gesellschaft zu tun“, schloss Heisen. Text: Michael Reitz

 
 
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