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veröffentlicht am 11.05.2018

Sportlerehrung Rheingau Taunus Kreis 2018

287 erfolgreiche Sportler und Ehrenamtler gewürdigt

Sportlerehrung Rheingau Taunus Kreis 2018


re. Frank Kilian (Landrat), 2.v.r. Manfred Schmidt Sportkreisvorsitzender, li. Hans Rodius (Sportdezernent Rheingau-Taunus-Kreis). Foto: Dr. Christoph Zehler

 „Sportvereine haben eine gesellschaftspolitische Bedeutung. Das Sozialsystem würde sonst in Schieflage geraten", betont Manfred Schmidt, der Vorsitzende des Sportkreis Rheingau-Taunus. Unter den 287 Geehrten, die bei der Sportlerehrung des Rheingau-Taunus-Kreises gewürdigt wurden, ist die gesamte Bandbreite des Vereinslebens vertreten. Neben den Einzelsportlerinnen und -sportlern sowie den Ehrenamtlichen im Hintergrund wurden auch mehrere Teams ausgezeichnet.
„Gerade dort werden auch Werte vermittelt, die für die Gesellschaft prägend sein sollten, wie Respekt, Teamgeist oder Verantwortungsgefühl", lobt Landrat Frank Kilian (parteilos). „Heute sehen wir nicht nur die strahlende Sonne am Himmel, sondern auch das freundliche Gesicht des Sports“, hieß auch Sportkreisvorsitzender Manfred Schmidt alle Sportlerinnen und Sportler sowie die „lieben Mitstreiter im Ehrenamt“ herzlich willkommen. Gleichzeitig brachte er seine Anerkennung und seinen Respekt zu den tollen Erfolgen im Sport zum Ausdruck, sei es im Einzelwettbewerb, in der Mannshaft oder im Ehrenamt. Nachdem der Landrat bereits treffend ausgeführt habe, dass unter anderem Trainingsfleiß und Engagement die Summen zum Erfolg ausmachen, füge er die Anerkennung hinzu, die Sportler in ihrem Umfeld erfahren. Deshalb bezeichne auch er sie gerne als „kostenlose Werbeträger“ weit über die Grenzen des Rheingau-Taunus-Kreises hinaus. An einem solchen Tage wolle er, so der Sportkreisvorsitzende, aber auch auf den Breitensport als eine Säule und Voraussetzung für darauf aufbauende Erfolge hinweisen. Deshalb müsse immer wieder im Fokus stehen: „Ohne Breitensport kein Spitzensport“. Dies sollten wir, so Schmidt, „nie aus dem Blick verlieren“. „denn Breitensport bildet das Fundament vieler sogenannter kleiner Vereine“. Schmidt nahm die Sporterlehrung auch zum Anlass, um auf die gesellschaftliche Bedeutung der Vereine zu verweisen. Ohne die vielen kleinen und großen Leuchttürmer im Ehrenamt würden, wie er nachdrücklich betonte, „unsere sozialen Systeme in Schieflage geraten“. Deshalb dürfe es hier zu keinen Überforderungen oder Einschränkungen kommen, „die müde machen“.
Das Spektrum der Leistungen die geehrt wurden war groß. Über die deutsche Meisterschaften im Speerwurf, Rhönrad-Turnen und Taekwondo bis hin zu den Siegern beim Deutschen Turnfest in Berlin. Auch internationale Erfolge wurden geehrt. Etwa bei einem fünften Platz von Doris Reiche (TB Eltville) im Damendoppel bei den Badminton-Senioren-Weltmeisterschaften in Indien, beim ersten Platz von Wladislaw Halan (SG Laufenselden) bei den Europa Cup Meisterschaften im Kickboxen der Kinder oder von Hans-Michael Würdinger (SV Falke Dasbach) beim Mannschaftseuropameistertitel mit der Perkussionspistole. Zusammen mit dem unterhaltsamen Rahmenprogramm eine rundum gelungene Veranstaltung in der Aula der Nokolaus-August-Otto Schule in Bad Schwalbach. Text: Michael Hoyer

8.5.2018 Wiesbadener Tagblatt
 
 
 
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