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veröffentlicht am 09.11.2021

Corona-Warnstufe 1, Sport ebenfalls betroffen

Landesregierung reagiert mit Maßnahmenpaket

Corona-Warnstufe 1, Sport ebenfalls betroffen

Das Corona-Kabinett der Hessischen Landesregierung hat weitere Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie beschlossen.

"Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss zur Teilnahme an 3G-Veranstaltungen oder beim Betreten von vielen 3G-Einrichtungen in Zukunft einen aktuellen PCR-Test vorlegen. Ein Antigen-Schnelltest reicht dazu nicht mehr aus. Konkret betrifft dies die Innenbereiche bei Veranstaltungen, Messen und im Kulturbetrieb, in Freizeiteinrichtungen, Sportstätten, Kulturstätten, Gaststätten, Spielbanken und Spielhallen sowie Prostitutionsstätten.

Für Personal reicht wie bislang ein Arbeitgebertest zweimal pro Woche.
Nur für Kinder und Jugendliche sowie Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (ärztliches Attest notwendig), ist weiterhin ein Antigentestnachweis ausreichend. …
Auch am Arbeitsplatz gilt künftig die 3G-Regel immer dann, wenn die Beschäftigten Kontakt zu externen Kunden haben. … In Hessen müssen diese Tests von den Beschäftigten angesichts der aktuellen Infektionslage auch verpflichtend genutzt werden.“

Nachtrag 11.11.2021:
Welche Tests sind für nicht geimpfte/genesene Trainer/innen und Übungsleitende vorgeschrieben?

Für Beschäftigte von Vereinen und Co. gilt – unabhängig, ob angestellt oder ehrenamtlich tätig – eine Testpflicht nach § 3a. Sie müssen also, soweit nicht geimpft oder genesen, zweimal wöchentlich einen negativen Antigen-Schnelltest vorweisen. Die Nachweispflicht per PCR-Test, wie sie für aktive Sportler/innen in gedeckten Sportstätten und bei Sportveranstaltungen gilt, findet bei ihnen also keine Anwendung.

Die Schnelltests müssen vom Arbeitgeber zweimal pro Kalenderwoche kostenfrei angebotenen werden.

Ort und Zeit der Testung sind laut Auslegungshinweisen dabei freigestellt. Die Testangebote sollten möglichst vor Aufnahme der eigentlichen Tätigkeit ermöglicht und wahrgenommen werden. Werden Selbsttests zur Verfügung gestellt, bietet es sich an, dass diese von den Beschäftigten jeweils schon in der Wohnung vor dem Weg zur Arbeit durchgeführt werden, zumal eine Testung unter Aufsicht des Arbeitgebers nicht vorgegeben ist. Die Testung der Beschäftigten kann als Selbsttest oder durch Dritte z. B. durch geeignete Dienstleister oder anerkannte Testzentren/Teststellen erfolgen.

Die Beschäftigten sind verpflichtet, die Testergebnisse zu dokumentieren (Datum, Uhrzeit, Ergebnis) und zwei Wochen aufzubewahren. Auf Verlangen des Gesundheitsamtes sind die Testergebnisse vorzulegen. Mit dem Einverständnis der Beschäftigten kann der Arbeitgeber die Dokumentation übernehmen.

siehe auch die Auslegungshinweise der Coronavirus-Schutzverordnung gültig ab 11.11.2021 

Plakat Corona-Regeln in Hessen ab 11.11.2021 

8.11.2021 Pressemeldung der Landesregierung: https://www.hessen.de/Presse/Corona-Warnstufe-1-Landesregierung-reagiert-mit-Massnahmenpaket 

8.11.2021 Landessportbund Hessen: https://www.landessportbund-hessen.de/servicebereich/news/coronavirus/faq/
 
 
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