Inklusion

Inklusionsprojekte und -aktionen



Sportkreis Mitglieder Projektgruppe "Sport und Inklusion":
Manfred Schmidt (Sportkreisvorsitzender), Werner Koch (2. Vors., Projektleiter), Uschi Ferry (Sonderprojekte), Michael Hoyer (Referent Öffentlichkeitsarbeit/Homepage/Archiv), Dorian Massmig (Jugendwart), Lena Herke (Jugendwartin), Magdalena Mihm-Stahl (Projektmitarbeiterin), Vincent Mihm (Projektmitarbeiter). Kontaktdaten 

Die neuesten Meldungen zum Projekt finden Sie im unteren Bereich dieser Seite.



Rising Phoenix, Der offizielle Trailer zur Dokumentation über die Paralympics

Inklusion bedeutet, dass Menschen mit Behinderung im Sportverein genauso wie in Organisationen des Behindertensports „Sitz und Stimme“ haben. Der Idealfall wird erreicht, wenn Menschen mit Behinderung und Menschen ohne Behinderung zusammen Sport treiben. 
Dies ist nur möglich, wenn die Aktivitäten von mehreren Seiten gestützt werden: 
Auf der einen Seite bedarf es des politischen Willens auf der Ebene der Sportpolitik in Bund und Ländern sowie in der Politik der Verbände im Sport- und Behindertenbereich. Auf beiden Politikfeldern geht es um programmatische Offenheit und die Eröffnung von finanziellen Möglichkeiten. 
Inklusion braucht des Weiteren Information und Wissen bei Übungsleitern im Verein genauso wie bei Mitarbeitern in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Verbandsfunktionären. 
Die Basis für alle Aktivitäten in Richtung Inklusion bildet der Abbau von Barrieren: Durch Bewusstseinsbildung werden Hindernisse in Köpfen und Herzen abgebaut. Dies ist ein Schlüssel für die unverzichtbare Barrierefreiheit und Zugänglichkeit in den Bereichen Architektur, Kommunikation und Orientierungshilfen. 
Inklusion ist der Anspruch, die selbstbestimmte, gleichberechtigte und gleichwertige Teilnahme und Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderungen im und durch Sport zu ermöglichen. 
Für alle Aktivitäten im Rahmen der Inklusion gilt: „Für die Inklusion gibt es kein Patentrezept.“ Die Gegebenheiten sind so unterschiedlich, wie die Behinderungen und der Umgang der Betroffenen damit. Wichtig ist, dass die Menschen an sich glauben und sich nicht selbst ausbremsen.
Inklusion darf keinesfalls zum Zwang werden. So wünschenswert Inklusion auch ist, wenn sich jemand entscheidet lieber in einem geschützten Raum/Umfeld Sport zu betreiben, ist das völlig legitim. Jeder Mensch hat sein eigenes Wunsch- und Wahlrecht.
Bei „Inklusion“ steht der Mensch im Vordergrund und nicht die sportliche Leistung. Wichtig ist die Verbindung von Sport und Gemeinschaft.
Letztendlich ist es das Ziel aller Anstrengungen, das Wort Inklusion überflüssig zu machen. Wenn es nicht mehr gebraucht wird, weil Behinderung (körperliche sowie geistige Einschränkungen) kein vermeintlicher Makel mehr ist (sind), sondern völlig normal, dann ist das Ziel erreicht.
 
Fühlen Sie sich angesprochen? Haben Sie Interesse den Sportkreis bei seinem Ziel zu unterstützen? Wir würden uns über Ihre Unterstützung in unserem Projektteam freuen.
 

Projektbeschreibung/Information:
Sportkreis Rheingau-Taunus will Inklusion im Sport voranbringen. Modellregion Sport und Inklusion – Gemeinschaftsprojekt mit dem Landkreis
Der Sportkreis Rheingau Taunus hat vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport den Bewilligungsbescheid über die Einrichtung einer Modellregion Sport und Inklusion erhalten. Gemeinsam mit dem Rheingau-Taunus-Kreis, der dazu vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration den Bewilligungsbescheid erhalten hat, wird das Projekt aufgebaut und umgesetzt. Eine Zielvereinbarung die die Aufgabenschwerpunkte für die Umsetzung in den nächsten zwei Jahren bis 2022 beinhaltet, wurde von den Ministern Peter Beuth, Kai Klose,  Landrat Frank Kilian und dem Sportkreisvorsitzenden Manfred Schmidt unterzeichnet. 
Das Projekt trägt den Titel „Gleichberechtigte Teilhabe im Alltag – Inklusion im Vereinssport“ und zielt darauf ab, den Breitensport für Menschen mit Behinderung auszubauen und weiterzuentwickeln. In Sportvereinen sollen Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene eingerichtet bzw. weiterentwickelt werden, die Menschen mit Behinderungen eine Teilnahme ermöglicht. Um Aktivitäten im Breitensport vermitteln zu können, sind Schulungen bzw. Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für Übungsleiterinnen und Übungsleiter vorgesehen.  
Weiterhin sollen Netzwerke unter Berücksichtigung bereits existierender Vernetzungsstrukturen zwischen dem Sportkreis, dem Rheingau-Taunus-Kreis, den Sportverbänden, Sportvereinen, den jeweiligen Interessenvertretungen von Menschen mit Behinderungen und weiteren Akteurinnen und Akteuren miteinander verbunden werden, um voneinander zu profitieren. Dies mit dem Anspruch, eine gleichberechtigte Teilhabe im Alltag zu gestalten. 
Manfred Schmidt und Werner Koch freuten sich über die Entscheidung des Ministeriums und verbinden damit, dass ein Mehr an Teilhabemöglichkeiten im Sport und Alltag für Menschen mit Behinderungen geschaffen werde. (Pressemeldung vom 4.6.2020) In Planung ist eine Auftaktveranstaltung um das Projekt den Vereinen und der Öffentlichkeit vorzustellen. Wir brauchen die Bereitschaft unserer Sportvereine, die behinderten Menschen ein Sportangebot machen wollen.
Dem Sportkreis ist es gelungen, als Botschafterin Frau Natascha Hiltrop zu gewinnen. Hiltrop ist als Leistungssportlerin Mitglied der Deutschen-Behinderten-Nationalmannschaft. Sie ist eine der erfolgreichsten Para Sportschützinnen weltweit mit Titeln und Erfolgen bei Olympiaden, Welt- und Europameisterschaften. Seit 2018 arbeitet Hiltrop als Inklusionsmanagerin beim Deutschen Schützenbund in Wiesbaden und ist seit 2019 Mitglied bei einem Schützenverein im Sportkreis.   
Ansprechpartner für die Modellregion Sport und Inklusion beim Sportkreis ist der 2. Vorsitzende Werner Koch, Telefon 0173 9073959 und beim Rheingau-Taunus-Kreis Pia Zelt, Telefon 06124 510-640. Text: Michael Hoyer

Behindertenrechtkonvention der Vereinten Nationen - Modellregionen


Neueste Meldungen:

23.12.2020 Modellregion "Sport und Inklusion"; Rückblicke - Ausblicke und ein Frohes Fest. 
Den vollständigen Artikel finden Sie im Pressebereich unserer Homepage

6.6.2020 Sportkreis Rheingau-Taunus will Inklusion im Sport voranbringen
Modellregion Sport und Inklusion – Gemeinschaftsprojekt mit dem Landkreis

Der Sportkreis Rheingau Taunus hat vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport den Bewilligungsbescheid über die Einrichtung einer Modellregion Sport und Inklusion erhalten.

1.3.2020 "Modellregion - Sport und Inklusion"



4.3.2019 
Menschen mit und ohne Behinderung und über Generationengrenzen hinweg zum gemeinsamen Sport bewegen – das ist Ziel eines neuen Projektes des Landessportbundes Hessen e.V. (lsb h). Unter dem Namen „Stark für Familien – Inklusion im Fußball (er)leben“ sollen insbesondere Familien angesprochen werden, in denen einzelne Personen ein Handicap haben: eine geistige Behinderung, eine Sehschwäche, eine beginnende Demenz, eine Lernbehinderung oder auch ein neues Hüftgelenk. Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt und wird finanziell durch die „Aktion Mensch“ gefördert. Derzeit sucht der Landessportbund hessische Sportvereine, die sich am Projekt beteiligen wollen.

12.2.2019 der Landessportbund Hessen e.V. hat ein kostenloses Handbuch „Inklusion im Sport“ veröffentlicht. Es bietet Vereinen und Verbänden Hilfestellungen bei der Organisation und Durchführung inklusiver Veranstaltungen im Sport. Interessierte können das Handbuch unter www.landessportbund-hessen.de als digitale Version herunterladen oder kostenlos in gedruckter Form bestellen.

8.11.2018 Inklusion - Das Thema geht uns alle an!
30.11.2015 Pressemitteilung des lsbh "Landessportbund und Hessisches Innenministerium unterzeichnen Absichtserklärung"
28.11.2015 - 29.11.2015 2. HBRS Sportkongress mit dem Thema Inklusion "Jeder ist willkommen"
1.8.2015 Thema 
Neues Ausbildungsangebot "Profilerweiterung Inklusion im Sport, Schwerpunkt Kinder/Jugendliche
23.5.2015 Netzwerk-Treffen des HBRS e.V. Inklusion - Gemeinsam zum Ziel (Flyer)

9.12.2014 Der Landessportbund und Sportjugend Hessen bieten ab dem kommenden Jahr in Wetzlar mehrmals
eine Ausbildung Profilerweiterung Inklusion mit dem Schwerpunkt Kinder/Jugendliche an.
Die Ausbildung richtet sich an alle Übungsleiter/-innen und Trainer/-innen, Lehrer/-innen mit Facultas Sport
sowie Motologen/-innen, Motopäden/-innen, Erzieher/-innen und Soziale Fachkräfte.
Sie umfasst 30 Lerneinheiten, findet i.d.R. an zwei Lehrgangswochenenden in Wetzlar statt
und wird als Lizenzverlängerung für die B- und C-Lizenz anerkannt. 
Die Ausbildung wird von der KfW Stiftung gefördert. Im Rahmen dieser Förderung ist die Teilnahme
in 2015 für 111 Interessenten gebührenfrei. In den Jahren 2016 und 2017 ist das für je 66 Ausbildungsplätze möglich. 
 
 
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