Inklusion

Inklusionsprojekte und -aktionen

         

Sportkreis Mitglieder Projektgruppe "Sport und Inklusion":
Markus Jestaedt (1. Vorsitzender) Manfred Schmidt (Ehrenvorsitzender), Dirk Guentherodt (Projektleiter), Dorian Massmig (Jugendwart), Lena Herke (Jugendwartin), Magdalena Mihm-Stahl (Projektmitarbeiterin), Martina Ruchti (Projektmitarbeiterin). Kontaktdaten 

Die neuesten Meldungen zum Projekt finden Sie im unteren Bereich dieser Seite.




Rising Phoenix, Der offizielle Trailer zur Dokumentation über die Paralympics



Inklusion bedeutet, dass Menschen mit Behinderung im Sportverein genauso wie in Organisationen des Behindertensports „Sitz und Stimme“ haben. Der Idealfall wird erreicht, wenn Menschen mit Behinderung und Menschen ohne Behinderung zusammen Sport treiben. 
Dies ist nur möglich, wenn die Aktivitäten von mehreren Seiten gestützt werden: 
Auf der einen Seite bedarf es des politischen Willens auf der Ebene der Sportpolitik in Bund und Ländern sowie in der Politik der Verbände im Sport- und Behindertenbereich. Auf beiden Politikfeldern geht es um programmatische Offenheit und die Eröffnung von finanziellen Möglichkeiten. 
Inklusion braucht des Weiteren Information und Wissen bei Übungsleitern im Verein genauso wie bei Mitarbeitern in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Verbandsfunktionären. 
Die Basis für alle Aktivitäten in Richtung Inklusion bildet der Abbau von Barrieren: Durch Bewusstseinsbildung werden Hindernisse in Köpfen und Herzen abgebaut. Dies ist ein Schlüssel für die unverzichtbare Barrierefreiheit und Zugänglichkeit in den Bereichen Architektur, Kommunikation und Orientierungshilfen. 
Inklusion ist der Anspruch, die selbstbestimmte, gleichberechtigte und gleichwertige Teilnahme und Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderungen im und durch Sport zu ermöglichen. 
Für alle Aktivitäten im Rahmen der Inklusion gilt: „Für die Inklusion gibt es kein Patentrezept.“ Die Gegebenheiten sind so unterschiedlich, wie die Behinderungen und der Umgang der Betroffenen damit. Wichtig ist, dass die Menschen an sich glauben und sich nicht selbst ausbremsen.
Inklusion darf keinesfalls zum Zwang werden. So wünschenswert Inklusion auch ist, wenn sich jemand entscheidet lieber in einem geschützten Raum/Umfeld Sport zu betreiben, ist das völlig legitim. Jeder Mensch hat sein eigenes Wunsch- und Wahlrecht.
Bei „Inklusion“ steht der Mensch im Vordergrund und nicht die sportliche Leistung. Wichtig ist die Verbindung von Sport und Gemeinschaft.
Letztendlich ist es das Ziel aller Anstrengungen, das Wort Inklusion überflüssig zu machen. Wenn es nicht mehr gebraucht wird, weil Behinderung (körperliche sowie geistige Einschränkungen) kein vermeintlicher Makel mehr ist (sind), sondern völlig normal, dann ist das Ziel erreicht.
 
Fühlen Sie sich angesprochen? Haben Sie Interesse den Sportkreis bei seinem Ziel zu unterstützen? Wir würden uns über Ihre Unterstützung in unserem Projektteam freuen.
 

Projektbeschreibung/Information:
Sportkreis Rheingau-Taunus will Inklusion im Sport voranbringen. Modellregion Sport und Inklusion – Gemeinschaftsprojekt mit dem Landkreis
Der Sportkreis Rheingau Taunus hat vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport den Bewilligungsbescheid über die Einrichtung einer Modellregion Sport und Inklusion erhalten. Gemeinsam mit dem Rheingau-Taunus-Kreis, der dazu vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration den Bewilligungsbescheid erhalten hat, wird das Projekt aufgebaut und umgesetzt. Eine Zielvereinbarung die die Aufgabenschwerpunkte für die Umsetzung in den nächsten zwei Jahren bis 2022 beinhaltet, wurde von den Ministern Peter Beuth, Kai Klose, Landrat Frank Kilian und dem Sportkreisvorsitzenden Manfred Schmidt unterzeichnet. 
Das Projekt trägt den Titel „Gleichberechtigte Teilhabe im Alltag – Inklusion im Vereinssport“ und zielt darauf ab, den Breitensport für Menschen mit Behinderung auszubauen und weiterzuentwickeln. In Sportvereinen sollen Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene eingerichtet bzw. weiterentwickelt werden, die Menschen mit Behinderungen eine Teilnahme ermöglicht. Um Aktivitäten im Breitensport vermitteln zu können, sind Schulungen bzw. Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für Übungsleiterinnen und Übungsleiter vorgesehen.  
Weiterhin sollen Netzwerke unter Berücksichtigung bereits existierender Vernetzungsstrukturen zwischen dem Sportkreis, dem Rheingau-Taunus-Kreis, den Sportverbänden, Sportvereinen, den jeweiligen Interessenvertretungen von Menschen mit Behinderungen und weiteren Akteurinnen und Akteuren miteinander verbunden werden, um voneinander zu profitieren. Dies mit dem Anspruch, eine gleichberechtigte Teilhabe im Alltag zu gestalten. 
Manfred Schmidt und Werner Koch freuten sich über die Entscheidung des Ministeriums und verbinden damit, dass ein Mehr an Teilhabemöglichkeiten im Sport und Alltag für Menschen mit Behinderungen geschaffen werde. (Pressemeldung vom 4.6.2020) In Planung ist eine Auftaktveranstaltung um das Projekt den Vereinen und der Öffentlichkeit vorzustellen. Wir brauchen die Bereitschaft unserer Sportvereine, die behinderten Menschen ein Sportangebot machen wollen.
Dem Sportkreis ist es gelungen, als Botschafterin Frau Natascha Hiltrop zu gewinnen. Hiltrop ist als Leistungssportlerin Mitglied der Deutschen-Behinderten-Nationalmannschaft. Sie ist eine der erfolgreichsten Para Sportschützinnen weltweit mit Titeln und Erfolgen bei Olympiaden, Welt- und Europameisterschaften. Seit 2018 arbeitet Hiltrop als Inklusionsmanagerin beim Deutschen Schützenbund in Wiesbaden und ist seit 2019 Mitglied bei einem Schützenverein im Sportkreis.   
Ansprechpartner für die Modellregion Sport und Inklusion beim Sportkreis ist der 2. Vorsitzende Werner Koch, Telefon 0173 9073959 und beim Rheingau-Taunus-Kreis Pia Zelt, Telefon 06124 510-640. Text: Michael Hoyer

Behindertenrechtkonvention der Vereinten Nationen - Modellregionen


Neueste Meldungen:

11.9.2022 Inklusives Spiel- und Sportfest des Sportkreis Rheingau-Taunus
10.9.2022 Die Triathlonjugend der TSG Limbach veranstaltet einen Inklusiven Schnupper-Duathlon für Schüler, Jugendliche und Einsteiger im Hünstetter Fahrtrainingszentrum an der B417
21.06.2022 #sportVEREINtuns-Sommer 2022, eine Aktion des Landessportbund Hessen:
Mit Kreativität und Inspiration wollen wir Bewegung und Sport zurück in den Mittelpunkt der Gesellschaft bringen. Wir rufen alle Sportvereine dazu auf, sich mit ihren Aktionen, Veranstaltungen, Wettkämpfen und Festen als Teil einer großen Sportgemeinschaft zu präsentieren. In der Zeit vom 21. Juni bis zum 23. September findet der #sportVEREINtuns-Sommer mit vielfältigen sportlichen und gesellschaftlichen Events statt, bei dem sich alle Sportvereine ideenreich beteiligen können.
Werdet mit Eurem Verein ein Teil des #sportVEREINtuns-Sommers und teilt Eure Vereinsveranstaltungen über unsere Aktionsseite auf https://www.sportvereintuns.de/hessen/sommer.php 
Passende Motive für Social Media-Posts und Plakate stehen Euch auf www.lieblingsverein.de zur Verfügung, oder
oder ein eigenes Motiv unter https://www.lieblingsverein.de/sportvereintuns-vorlagen/sportvereintuns-hs/sommer2022.html erstellen.

26.4.2022 Mit rund zweijähriger, coronabedingter Verzögerung fiel kürzlich in der Mike-Schillings-Halle in Idstein der offizielle Startschuss für das Modellprojekt „Sport und Inklusion“ im Rheingau-Taunus-Kreis, das federführend vom Sportkreis Rheingau-Taunus betreut wird. Lesen Sie weiter auf unserer Homepage hier.
Die komplette Veranstaltung steht auch als Video zur Verfügung:


24 11.2021 Der Sportkreis stellt seinen neuen Flyer zur Modellregion "Sport und Inklusion" vor.
 
11.7.2021 Ausbildung für Übungsleiter/Trainer; "Profilerweiterung Inklusion" mit dem Schwerpunkt Kinder und Jugendliche. Die Ausbildung findet an zwei Wochenenden im September statt
.

23.12.2020 Modellregion "Sport und Inklusion"; Rückblicke - Ausblicke und ein Frohes Fest. 
Den vollständigen Artikel finden Sie im Pressebereich unserer Homepage

6.6.2020 Sportkreis Rheingau-Taunus will Inklusion im Sport voranbringen
Modellregion Sport und Inklusion – Gemeinschaftsprojekt mit dem Landkreis

Der Sportkreis Rheingau Taunus hat vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport den Bewilligungsbescheid über die Einrichtung einer Modellregion Sport und Inklusion erhalten.

1.3.2020 "Modellregion - Sport und Inklusion"



4.3.2019 
Menschen mit und ohne Behinderung und über Generationengrenzen hinweg zum gemeinsamen Sport bewegen – das ist Ziel eines neuen Projektes des Landessportbundes Hessen e.V. (lsb h). Unter dem Namen „Stark für Familien – Inklusion im Fußball (er)leben“ sollen insbesondere Familien angesprochen werden, in denen einzelne Personen ein Handicap haben: eine geistige Behinderung, eine Sehschwäche, eine beginnende Demenz, eine Lernbehinderung oder auch ein neues Hüftgelenk. Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt und wird finanziell durch die „Aktion Mensch“ gefördert. Derzeit sucht der Landessportbund hessische Sportvereine, die sich am Projekt beteiligen wollen.

12.2.2019 der Landessportbund Hessen e.V. hat ein kostenloses Handbuch „Inklusion im Sport“ veröffentlicht. Es bietet Vereinen und Verbänden Hilfestellungen bei der Organisation und Durchführung inklusiver Veranstaltungen im Sport. Interessierte können das Handbuch unter www.landessportbund-hessen.de als digitale Version herunterladen oder kostenlos in gedruckter Form bestellen.

8.11.2018 Inklusion - Das Thema geht uns alle an!
30.11.2015 Pressemitteilung des lsbh "Landessportbund und Hessisches Innenministerium unterzeichnen Absichtserklärung"
28.11.2015 - 29.11.2015 2. HBRS Sportkongress mit dem Thema Inklusion "Jeder ist willkommen"
1.8.2015 Thema 
Neues Ausbildungsangebot "Profilerweiterung Inklusion im Sport, Schwerpunkt Kinder/Jugendliche
23.5.2015 Netzwerk-Treffen des HBRS e.V. Inklusion - Gemeinsam zum Ziel (Flyer)

9.12.2014 Der Landessportbund und Sportjugend Hessen bieten ab dem kommenden Jahr in Wetzlar mehrmals
eine Ausbildung Profilerweiterung Inklusion mit dem Schwerpunkt Kinder/Jugendliche an.
Die Ausbildung richtet sich an alle Übungsleiter/-innen und Trainer/-innen, Lehrer/-innen mit Facultas Sport
sowie Motologen/-innen, Motopäden/-innen, Erzieher/-innen und Soziale Fachkräfte.
Sie umfasst 30 Lerneinheiten, findet i.d.R. an zwei Lehrgangswochenenden in Wetzlar statt
und wird als Lizenzverlängerung für die B- und C-Lizenz anerkannt. 
Die Ausbildung wird von der KfW Stiftung gefördert. Im Rahmen dieser Förderung ist die Teilnahme
in 2015 für 111 Interessenten gebührenfrei. In den Jahren 2016 und 2017 ist das für je 66 Ausbildungsplätze möglich. 
 
 
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